Fresh.

Darf ich das?



Darf ich auf meine Gefühle hören & damit das Tun der Autoritätsperson in Frage stellen? Bin ich dann nicht, ich weiß nicht, überheblich, arrogant, bilde mir ein, dass die Person nicht angemessen reagiert... ?
Darf ich das? Mich ernst nehmen?
3.2.13 13:52


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ich dreh mich



im Kreis. Ich darf Autoritätspersonen nicht anzweifeln, ihr Tun nicht kritisch hinterfragen. Es ist alles wie früher, unglaublich. & wenn ich mich schlecht fühle, bin ich schuld. Bäm.
3.2.13 13:48


es kotzt mich an



Die Schuld soll immer bei mir liegen, wenn es mir schlecht geht - das kann doch einfach nicht sein? Ich fühle mich gut, wenn ich so bin, wie ich bin & so agiere.
& wenn ich Fehler mache, dann doch nur, weil ich es nicht besser weiß - sonst würde ich es doch nicht tun?
Daran soll ich also auch noch Schuld sein... Ich gebe mein bestes & wenn es doch nicht "richtig" ist (wer entscheidet das eigentlich? heißt das, wenn am Ende für irgendwen nichts positive dabei raus kommt?), bin ich schuld!?
3.2.13 12:25


Was mach ich mit



all den Gemeinheiten in meinem Leben? All die "Sei nicht so wie du bist"-Kommentare, die ich mir zu Herzen genommen habe, alle Äußerungen, die meine Gefühle nicht bestätigt, abgewertet & lächerlich gemacht haben - wohin damit?
Ich möchte sie irgendwann umformen. Ich will sie nicht mehr bei mir lassen. Sie gehören nicht auf meine Seite. Sie sind gemein, fies & aggressiv. Das ward IHR, weil ihr mit euch selbst irgendein Problem hattet.

Ich wollte immer nur ein bisschen Mitgefühl, nichts weiter... Davon hab ich so wenig, dass es einfach nur noch schmerzt. Ich hab so viel zu geben & so wenig bekommen. Was kann ich tun? Was mach ich mit all dem, was weh tut?
2.2.13 20:35


wie geht's weiter?



Es ist so ein Riesendilemma, wenn erneut die "Vertrauensperson" nicht sieht, wie schlecht es einem geht - obwohl es doch so offensichtlich ist! Sie muss es also sehen! Was hält sie dann davon ab, es zu unterschätzen & mir deutlich zu machen, dass es "nicht so schlimm ist"?
Das ist so der Hammerflash. Alles wie früher, nur dies mal weiß ich schon ein bisschen, dass es nicht okay ist, also, dass sie reagieren müsste, weil sie eine gewisse Verantwortung hat (zumind. sehe ich das so) & dass es nichts daran ändert, wie es mir wirklich geht.
Ich will einfach nur noch gesund sein, egal wie, ich würde alles dafür tun. Ich will einfach nicht mehr so empfinden, wie jetzt & dass es mir so schlecht geht. Eigentlich fühle ich gerade gar nichts mehr. Nichts macht mehr Spaß, ich töte nur noch Zeit & weine. So stell ich mir mein Leben nicht vor.
Eigentlich will ich nicht stationär, vielleicht weil ich mir selber nicht eingestehen kann/will, dass es doch nicht so easy ist, die ganze Vergangenheit zu begraben, aber hier "draußen" hab ich einfach nicht die Unterstützung, die ich brauche.
Wahrscheinlich tut es so weh, weil es so verdammt nah an der Wahrheit ist. Ich hab Angst, dass mir meine Therapeutin Vorwürfe macht & sagt, dass ich selbst daran schuld bin, dass es mir so schlecht geht, weil ich mir ja zu viel zugemutet hätte.
Dann wäre der Kreislauf komplett. Dann wäre ich wieder schuld, dass es mir so schlecht geht.
& was wird mir vorgeworfen? Dass ich leben will, engagiert bin, mir tausend Gedanken mache & an mir & meiner Vergangenheit arbeite, damit es mir besser geht? Ich hätte das halt nicht so sehr machen sollen - was ist das für ein hohler Vorwurf? Soll ich mich selbst ausbremsen, nur damit ich für Studium & co funktioniere?
Bin ich schuld, wenn sie mir nicht angemessen helfen & mich unterstützen kann, damit das ganze vielleicht "besser" (was auch immer das bedeuten mag) verlaufen wäre?
Ich bin doch die Patientin...
2.2.13 17:28


keiner



erkennt an, wie schlecht es mir geht, selbst meine eigene Therapeutin nicht. Erst, hatte ich Angst, weil das ja nur heißen kann, dass es mir nicht so schlecht geht & ich selber schuld bin. Dann hatte ich Wut & mittlerweile finde ich es nur noch gemein, bin überwältigt, verstehe nicht, warum sie mein Befinden runter spielt, obwohl sie es doch SO deutlich sieht!
FLASH! Genau so wie meine Eltern früher, meine Exfreunde, Freundinnen... es ging mir so oft so schlecht. Ich hab viel geweint, mich geritzt, bin von Zuhause weg gelaufen - keiner hat reagiert. Deswegen hab ich ja auch aufgehört zu fühlen, weil ich dachte, ich spinne, dass es sowieso keinen interessiert, wenn es mir schlecht geht, es ja sowieso nicht so ernst ist... ich wurde ignoriert, ausgelacht, meine Befindlichkeit abgewertet "ist doch alles nicht so schlimm." etc. pp.
Es tut so weh. Keiner war da. Jetzt empfinde ich es als gemein! Doch der Schmerz betäubt mich irgendwie noch...
Ich wurde einfach nicht ernst genommen! Das ist so glaube ich das schlimmste, was einem Menschen passieren kann...
1.2.13 20:08


wer?



fängt das auf, wie es mir geht? Schaff ich das alleine?
Das ist gerade die Frage aller Fragen...
Oder doch lieber nochmal stationäre Therapie, damit einfach mal wer da ist?

Mir geht's wirklich so schlecht. Ich möchte nur noch weinen. Ich seh keinen Weg. Ich hab Angst. Ich brauch Halt. Mir ist einfach alles zu viel. Nichts geht mehr. Kein vor & kein zurück.
Ich brauch Hilfe.
30.1.13 19:51


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